Bericht


für die Stadt Nierstein

Ein Bericht: Nicht ohne Blumen 19.03.2015

Von Anja Haertel

FRÜHLING Pflanzenliebhaber decken sich mit Gewächsen für Balkon und Garten ein

HAHNHEIM/OPPENHEIM – Für Meteorologen hat der Frühling bereits am 1. März begonnen, aus astronomischer Sicht ist es morgen endlich so weit: Am 20. März ist Frühlingsanfang. Eines steht aber fest: Der Winter ist Schnee von gestern.

Für den Blumenladen Sans in Oppenheim bedeutet das Frühlingsgeschäft vor allem, dass das Team alle Hände voll zu tun hat. „Seitdem die Sonne sich öfter zeigt, ist die Nachfrage sehr groß“, sagt Mitarbeiterin Yvonne Haaf. Bereits seit 1982 versorgt Blumen Sans in Oppenheim seine Kunden mit Pflanzen. Sechs Mitarbeiter sind zurzeit im Laden tätig. Wenn – wie im Moment – viel zu tun ist, sind immer mindestens drei Verkäufer zur Stelle, um den Kunden mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Wer über einen nicht ganz so grünen Daumen verfügt, kann laut Yvonne Haaf zum Beispiel auf Zwiebelgewächse oder Stiefmütterchen zurückgreifen. Diese seien am pflegeleichtesten. Was die Farben betrifft, gebe es keinen speziellen Trend. „Nach dem Winter will jeder Farbe haben, Gelb, Orange – Hauptsache bunt.“

Kundin Carola Buhl aus Dienheim wählt ihre Blumen vor allem nach Farben aus. Ihr Favorit sei im Moment Gelb. Für ihren Vorgarten hat sie aber Veilchen gekauft. „Die sind am resistentesten. Außerdem säen sie sich selbst aus, und im nächsten Jahr wachsen sie an Stellen wieder, wo man sie nicht erwartet.“

Manuela Schneider aus Dexheim ist Stammkundin in dem Oppenheimer Laden. Sie komme oft her, um Schnittblumen zu kaufen, habe aber auch die Pflanzschalen auf ihrer Terrasse schon ausgestattet. Gänseblümchen, Osterglocken, Primeln und Stiefmütterchen seien bisher ihre Favoriten gewesen, aber sie möge die Abwechslung. Wonach sie auswählt? „Das ist eigentlich spontan. Ich suche mir hier gerne Anregungen für die Kombination von verschiedenen Blumen.“

Für die Pflanzschalen hat Alexander einen Tipp: „Wenn die Blumen verblüht sind, kann man die Zwiebelgewächse anschließend prima im Garten einpflanzen, dann kommen sie im nächsten Jahr wieder. Die Blätter unbedingt dranlassen, damit die Zwiebeln noch Nährstoffe daraus ziehen können.“

Claudia Kamp aus Oppenheim ist eigentlich für ihren Nachbarn unterwegs, nimmt aber auch ein paar Pflänzchen für ihren Innenhof mit. Außerdem kaufe sie fast jede Woche neue Schnittblumen für drinnen. „Ich habe immer Blumen“, sagt sie. „Ohne geht gar nicht.“

Quelle: Allgemeine Zeitung


Blumenhaus spendet Gießkannen für den Oppenheimer Friedhof (05.08.2009)

 

OPPENHEIM – Nach eigenen Angaben kommen etwa 80 Prozent der Grabbepflanzungen auf dem Oppenheimer Friedhof aus dem Hause Blumen-Sans.
Da die Kunden immer wieder die viel zu geringe Verfügbarkeit der Gießkannen auf dem Friedhof beklagten, entschloss sich Firmeninhaber Lothar Sans zur Abhilfe.

Quelle: https://journal-lokal.de/rheinhessen-mainz/2009/08/2316/